Vögel füttern im Winter - aber richtig

Bei Schnee und Eis kommt man der Vogelwelt so nahe wie sonst zu keiner Zeit des Jahres. Meisen und Co verlangen die tiefen Temperaturen wegen des ungünstigen Verhältnisses von Körpervolumen zur Oberfläche einiges an Energie ab. Den notwendigen „Brennstoff“ suchen die Tiere gerne am Futterhaus. Eine tolle Möglichkeit zur Naturbeobachtung, die aber unbedingt richtig betrieben werden muss. Sie soll den Vögeln ja nützen und nicht schaden. Aber wie kann man denn ‚richtig‘ füttern? Zwei Dinge sind zu beachten.

 

Die richtige Futterstelle

Am besten sind Futterstellen, bei denen das Futter trocken bleibt und nicht mit dem Vogelkot in Berührung kommt. Sonst erkranken die Vögel an Salmonellen und anderen Infektionen. Beim NABU gibt es auch eine Anleitung zum Bau eines Futtersilos.

 

Das richtige Futter

Das Füttern ist eigentlich gar nicht schwierig. Handelsübliche Körnermischungen sind gut geeignet. Wer etwas Besonderes will, kann ungeröstete Erdnüsse auslegen. Die locken besonders Meisen an. Auch aufgespießte Äpfel, Haferflocken und Weizenkleie eignen sich für Besucher wie Amsel, Zaunkönig oder Rotkehlchen.

Wer Lust hat, kann seine Meisenknödel auch selbst machen.

 

Bild: Frank Derer