Freizeitkonzept Stuttgarter Wald – Mountainbiker

Viele Menschen möchten sich im Wald erholen und Sport treiben. Da kommt es schnell zu Interessenskonflikten.  Die Probleme zwischen Naturschutz und Freizeitbedürfnis der Menschen haben stark zugenommen. Der Wald soll ein Erholungsort für alle sein, darf aber nicht überlastet werden. Er erfüllt eine wichtige Funktion beim Klimaschutz und beherbergt seltene Tierarten und Pflanzen.


Mountainbiker bleibt auf Euren Wegen

Foto: Downhill, Pixabay
Foto: Downhill, Pixabay

Die Nutzung der Stuttgarter Wälder durch Mountainbiking nimmt seit Jahren stark zu. Hierfür werden vor allem vorhandene, schmale Wanderwege genutzt. Diese werden durch das Befahren verbreitert, aber auch aktiv ausgebaut, oft wird aber auch "querfeldein" gefahren. Mountainbiker fordern seit den 2000ern eine Legalisierung des Fahrens auf schmalen Wanderwegen, bzw. die Ausweisung von Strecken in den Wäldern. Dem gegenüber stehen unsere artenreiche Wälder, die nahezu komplett Schutzgebietsstatus besitzen. Hinzu kommen besondere Landschaftsformen mit zahlreichen Klingen und Bachtälern. Diese machen sowohl den besonderen Wald-Charakter aus, sind aber auch für Mountainbiker besonders attraktiv.

Schutzgebiete haben einen Zweck. Sie sollen Tiere und Pflanzen vor negativen Eingriffen durch den Menschen schützen. Somit müssen alle Mountainbike-Trails, welche derzeit bestehen auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden.

Der NABU Stuttgart engagiert sich für gute Lösungen für Natur und Sportler.

 

Warum braucht Stuttgart ein Freizeitkonzept?

 

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