Crowdfunding Projekt - Fledermäuse hören


Foto: NABU Dietmar Nill, Bechsteinfledermaus
Foto: NABU Dietmar Nill, Bechsteinfledermaus

Worum geht es in diesem Crowdfunding Projekt?

 

Mit den Händen fliegen - mit den Ohren sehen

Fledermäuse sind einzigartig und faszinierend! Sie fliegen mit den Händen, orien-tieren sich mit den Ohren und schlafen mit dem Kopf nach unten. Es sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können.

Fledermäuse haben kaum natürliche Feinde und trotzdem sind viele heimische Arten stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.

Denn: Sie ernähren sich ausschließlich von Insekten wie Schnaken, Mücken, Käfern oder Faltern. Eine Wasserfledermaus kann pro Nacht rund 4.000 Mücken und andere Insekten vertilgen! Der zunehmende Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft, die Anpflanzung von nicht-heimischen Arten in Hausgärten und Parks bedroht ihr Nahrungsangebot. In Siedlungsbereichen werden durch den Abriss alter Bausubstanz, durch notwendige Sanierungsmaßnahmen, durch das Fällen von Höhlenbäumen, durch Zerschneiden und Ausräumen der Landschaft (z.B. Rodung von Hecken und Bäumen) ihre Lebensräume zerstört.

Foto: Bechsteinfledermaus, NABU Dietmar Nill

Ziel ist es vom 1. Dezember bis 21. Dezember 3.500 € einzusammeln.

 Der NABU Stuttgart startet am 1. Dezember das „Crowdfunding-Projekt "Fledermäuse hören“ für den Kauf von drei Ultraschalldetektoren und einem Batlogger.

Fotos: NABU Netz
Fotos: NABU Netz

Wie können Sie uns unterstützen?

Auf der  Web-Seite: https://www.stadtwerke-stuttgart-crowd.de/fledermaus
erhalten Sie Informationen zu unserem Projekt „Fledermäuse hören“.

 

Sie können uns unterstützen, indem Sie:

1.  einen eigenen Beitrag in beliebiger Höhe spenden; Sie erhalten nach erfolgreichem Projektende eine Spendenbescheinigung oder

 

 2. Sie suchen sich für einen bestimmten Betrag eine der angebotenen Prämien aus; nach Projektende
erhalten Sie von uns bzw. von unserem Co-Funding-Partner Stadtwerke Stuttgart die Prämie zugesandt

 

Die Stadtwerke Stuttgart unterstützen das Projekt. Die Stadtwerke Stuttgart unterstützen das Projekt. Bei einer Spende von mindestens 10 € legen die Stadtwerke 20 € dazu.


Was passiert mit dem Geld bei Erfolg?

Foto: NABU, Ultraschalldetektoren, Eric Neuling
Foto: NABU, Ultraschalldetektoren, Eric Neuling

Der NABU Stuttgart kauft davon folgende Geräte für

Drei Ultraschalldetektoren, mit denen die hochfrequenten Rufe in für uns hörbare Laute umgewandelt werden. Damit werden Gebiete mit Fledermausaktivitäten aufgespürt, um dann anschließend die Rufe für die Artbestimmung mit dem Batlogger aufzunehmen. Kosten: 1200 Euro

 Einen Batlogger, um Fledermausrufe aufzunehmen und zu speichern. Die Aufnahmen – die Sonagramme – werden mit spezieller Software ausgewertet, um die Fledermausarten zu bestimmen.
Mit dem integrierten GPS wird jedem Ruf der Aufnahmeort zugeordnet. Kosten: 1300 Euro

Schutzkoffer zur Aufbewahrung der Geräte. Kosten: 100 Euro
Für die Auswertung der Sonagramme ist eine Schulung zur Lautanalyse notwendig. Kosten: 500 Euro
Falls mehr Geld eingeht als wir dafür benötigen, fließt das Geld weiteren Vereinszwecken des NABU Stuttgart zu.


Wozu werden die Geräte benötigt?

Foto: Grosses Mausohr, Otto Schafer
Foto: Grosses Mausohr, Otto Schafer

 Viele Fledermausarten sind echte Städter und nutzen wie der Mensch die Stadt als Lebensraum. Fledermäuse helfen, Schädlinge zu reduzieren –­ die kleinen Tiere vertilgen jede Menge Insekten und sind damit ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Ökosystems Stadt. 

 

 

Mit technischer Hilfe von Batloggern und Ultraschall-detektoren erheben Fachleute die Ultraschall-Rufe der Fledermäuse und machen sie hörbar. Jede Fledermausart hat ihre eigene Rufcharakteristik und nutzt bestimmte Frequenzen, so dass man sie unterscheiden kann.

 

Damit gewinnt man wichtige Erkenntnisse zur Ökologie der Fledermäuse. Wir wollen herausfinden, wo es Jagdgebiete, Quartiere und Flugrouten gibt und welche Arten dort unterwegs sind. Denn dann können wir uns noch besser für den Schutz der Fledermäuse und ihrer Lebensräume einsetzen.

 

Unsere kleinen Nachbarn sind bedroht. Helfen Sie mit, die Fledermäuse zu schützen!

Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!