Amphibienschutzaktion 2026 ist gestartet


Bald endet die kalte Jahreszeit und der Frühling beginnt. Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Krötenwanderung und somit auch unsere Kontrollen an verschiedenen Krötenzäunen hier in Stuttgart

 

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Amphibienschutzaktion 2024

Foto: Feuersalamander, Marcus Bosch
Foto: Feuersalamander, Marcus Bosch

Ergebnisse der Amphibienschutzaktion

Foto: Moorfrosch, Pixabay
Foto: Moorfrosch, Pixabay

Im Herbst beginnt die Wanderung der Amphibien. Besonders bei feuchtem Wetter sind Frösche, Kröten & Co. unterwegs, um in ihre Winterquartiere zurückzukehren. Amphibien sind wechselwarme Tiere, d.h., ihre Körpertemperatur passt sich an die Umgebungstemperatur an. Deshalb sind sie gezwungen, den Winter in Lebensräumen zu verbringen, deren Temperatur und Luftfeuchte weitgehend gleich bleibt. Nur dann überstehen die Tiere die Winterruhe unbeschadet.Auf dem Weg zu ihren Winterquartieren droht ihnen allerdings oft der Tod auf den Straßen. Daher werden Amphibienschutzzäune errichtet, die die wandernden Amphibien am Überqueren der Straße hindern und die Tiere fallen in die am Zaun eingegrabenen Eimer.Die Helfer*innen des NABU Stuttgart kontrollierten vom 16.08.-31.10.2024 täglich den Amphibienschutzzaun an der Waldebene Ost und tragen die Tiere auf die andere Straßenseite, damit sie sicher in ihre Winterquartiere kommen.


Amphibienschutzaktion 2023

Der Amphibienschutzzaun wurde vom 16. August bis 31. Oktober 2024 täglich kontrolliert. Insgesamt wurden 65 Amphibien in den aufgestellen Eimern gefunden und über die Fahrbahn gebracht.

 

  • 62 Erdkröten
  • 2 Feuersalamander
  • 1 Bergmolch.

Foto: Feuersalamander, Kathy Büscher, NABU Rintel
Foto: Feuersalamander, Kathy Büscher, NABU Rintel

Die diesjährige Amphibienschutzsaison konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Viele Erdkröten, Salamander, Fröschen und andere Tiere wurden vor dem Straßentod gerettet. 

 

In unseren vier Amphibienschutzgebieten Solitude, Frauenkopf, Falkenstraße und dem seit diesem Jahr neu dazugekommenen Gebiet Waldebene Ost haben ca. 50 Helfer*innen von Mitte Februar bis Mitte Mai täglich Straßenkontrollen durchgeführt. Morgens, noch vor 9 Uhr, wird dabei in jeden Eimer entlang der Zäune sorgfältig nachgeschaut und im Falle eines Fundes das Tier über die Straße getragen und wieder ausgesetzt. Dabei haben unsere Helfer*innen nicht nur Erdkröten, sondern auch Grasfrösche, Bergmolche und Feuersalamander angetroffen.

 

Bei der Anzahl der geretteten Amphibien hat vor allem das neue Gebiet, die Waldebene Ost besonders gut abgeschnitten:

 

Um nun auch auf der Wanderung ins Winterquartier die Tiere bestmöglich vor dem sicheren Tod auf der Straße zu bewahren, führen wir 2023 auch erstmalig während der Herbstwanderung Kontrollen an der Waldebene Ost durch.

 


Bilder von geretteten Amphibien in 2023

Foto: Erdkröten, Kathy Büscher, NABU Rinteln,  Erdkröte, Maria Ruland, NABU, Grasfrosch, Johann Gross, NABU, Bergmolch, Kathy Büscher, NABU,


Den Bau der Krötentunnel am Steinbachsee hat Werner Grieb (1. Foto oben links) fotografisch begleitet.