Mach mit!


Insektensommer - Zähl mit!

3. bis 12. Juni 2022 und 5. bis 14. August


Foto: NABU-Netz, Prachtlibelle, Jens G. Kube, Laufkäfer, Kathy Büscher, Streifenwanze, Conny Müller
Foto: NABU-Netz, Prachtlibelle, Jens G. Kube, Laufkäfer, Kathy Büscher, Streifenwanze, Conny Müller

Foto: Stinkwanze, Kathy Büsch, NABU-Netz
Foto: Stinkwanze, Kathy Büsch, NABU-Netz

Eine Stunde lang Sechsbeiner beobachten und notieren

Insekten beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei noch die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen – all das vereint der „Insektensommer“. 2022 feiern wir das fünfjährige Jubiläum der Zählaktion und rufen vom 3. bis 12. Juni und vom 5. bis 14. August alle Insektenfans dazu auf mit uns Sechsbeiner zu zählen. Der Insektensommer ist eine Gemeinschaftaktion von NABU und LBV und ihres Partners naturgucker.de.

 

Mehr Informationen und Hilfsmittel findest Du hier:

NABU Insektensommer


Wildblumen Wiesen im Garten


Foto: Natternkopf mit Wildbiene, Gabriele Maas
Foto: Natternkopf mit Wildbiene, Gabriele Maas

Wer im Garten ein kleines Plätzchen freie Erde hat kann etwas Gutes für unsere Bienen und Insekten tun und sät Wildblumen Samen aus. Gebietsheimische Wildblumen haben eine wichtige Bedeutung für die Biodiversität auf unserem Planeten. Die Blumensamen liefern Wildbienen, Hummeln, Schwebliegen, Fliegen, Nachtfaltern, Schmetterlingen und Honigbienen aufgrund der großen innerartlichen Vielfalt Lebensraum und Ernährungsgrundlage und sichern so letztlich auch die Nahrungsmittelvielfalt für uns Menschen. Achten Sie auf naturnahe Begrünung mit Samen von gebietseigenen Wildblumen und Wildgräsern aus gesicherten Herkünften Deutschlands. Das Saatbett muss vor einer Ansaat frei von problematischen Wurzel- und Samenunkräutern sein. Werden Wurzelunkräuter wie Ampfer, Quecke, Distel, Weißklee oder Winde im Boden belassen, leidet die Entwicklung der ange­säten Arten und die Optik der Neuanlage mitunter so sehr, dass oft noch einmal neu angesät werden muss.

 


Foto. Wildblumen, Gabriele Maas, NABU
Foto. Wildblumen, Gabriele Maas, NABU

Foto: Mohn, Gabriele Maas, NABU
Foto: Mohn, Gabriele Maas, NABU

Sind die Vorbereitungen beendet kann der Wildblumen Samen ausgesät werden und Blumenparadies gedeiht. Der Mai ist ein guter Monat das Projekt umzusetzen. So kann jeder Gartenbesitzer einen Beitrag zum Insektenschutz leisten. Wer Freude an der Natur hat, kann mit dem Sammeln von Wildblumensamen im Vorjahr beginnen und einiges für die Bienen im nächsten Sommer tun. Lavendel, Mohn, Kornblumen und Rosmarin gehören dazu, der Insektenwelt Nahrung zu liefern. Von Mai bis Juni zeigt sich der Garten dann mit Mohn und Kornblumen im satten Rot und Blau. Zahlreiche Wildbienen kommen, um hier Nektar und Pollen zu tanken. Diese Wildblumenflächen im Garten machen wenig Arbeit – Mähen oder Unkraut jäten entfallen.

 

Einfach mal mitmachen.

 

 


Amphibienschutzaktion Frühjahr 2022

Foto: Erdkröten, NABU Stuttgart
Foto: Erdkröten, NABU Stuttgart

 

Drei Monate lang waren Helfer*innen täglich unterwegs, um Erdkröten, Bergmolche, sowie Grasfrösche und Feuersalamander sicher über die todbringenden Straßen zu tragen. Die Amphibien wandern jedes Jahr zum gleichen Laichgewässer, in dem sie geboren wurden.

 

Damit sie die stark befahrenen Straßen nicht überqueren müssen, sind in drei größeren Wanderungsgebieten in Stuttgart, am Schloss Solitude, in Sonnenberg und an der Frauenkopfstraße, die Fangzäune aufgestellt. Die Tiere können die Zäune nicht überwinden, sie  wandern den Zaun entlang und fallen in die eingegrabenen Eimer. Am nächsten Vormittag werden sie eingesammelt und zum Laichgewässer auf der anderen Straßenseite getragen. Die Rückwanderung ab Mitte April, vom Laichgewässer zum Sommerquartier, endet im Mai.


Ergebnis der Amphibienschutzaktion 2022

Die Wanderung der Amphibien geht nun zu Ende.

Das Ergebnis der Amphibienschutzaktion 2022 des NABU Stuttgarts wird bald veröffentlicht.

Trotz des ungeeigneten Amphibienwetters wurden Amphibien 2022 gerettet.

 

Mach mit!

Wenn Sie den Amphibien etwas Gutes zu tun wollen, dann machen Sie mit. Im nächsten Frühjahr starten wir wieder eine Amphibienschutzaktion.

 

Mehr zur Ehrenamtbörse Amphibienschutzaktion


Freizeitkonzept Stuttgart Wälder durch


Wälder durch Erholungssuchende und Sportler*innen belastet

Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Wie dringend ist es, dieses Problem anzugehen?

In Stuttgart sind 2019 - 51,7 % der Stadtfläche für Siedlung und Verkehr genutzt. Es leben hier etwa 3.010 Personen pro Quadratkilometer, nämlich insgesamt ca. 624.000 Menschen.

 

In der Region Stuttgart sind die Landkreise Esslingen mit 525.000 und Ludwigsburg mit 535.000 Einwohnern auch sehr dicht besiedelt. Dort leben 830 bzw. 790 Personen pro Quadratkilometer. Damit haben sie aber nur ca. 27 % von der Einwohnendendichte der Landeshauptstadt. Stuttgart ist die dichtbesiedeltste Stadt in Baden Württemberg. Mannheim folgt mit 2.100 Personen pro Quadratkilometer.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier: Freizeitkonzept Stuttgart